Entdecker Tour von Kroatien bis Griechenland 2018

Ab 2019 mit im Programm!! Nur 1 Tour pro Jahr!!

Unsere Entdeckertour von Kroatien bis nach Griechenland vom 01.09-14.09.2018

Vorwort

Die Idee zu dieser Tour wurde eigentlich schon vor mehreren Jahren geboren, als ich im Beisein von befreundeten Motorradfahrern, erwähnte ich würde gern mal eine Motorradtour bis nach Thessaloniki machen. Im letzten Jahr griffen dieselben Leute diese Idee wieder auf. Ich setzte mich also hin und fing an diese Tour zu planen und so nahm die Motorradtour "Von Kroatien bis nach Griechenland" langsam Gestalt an. Klar war auf dem Weg nach Griechenland die Unterkünfte vor zu buchen, der Rückweg sollte offenbleiben. Ich stellte also eine Tour zusammen, buchte die Unterkünfte und wir starteten am 01.09.2018 zu unserer Motorradtour nach Griechenland.

Motorradreise Streckenverlauf Motorradreise Streckenverlauf

Motorradtour Basislager Kroatien Motorradtour Basislager Kroatien

Vip-Shuttle mit Motorradtransportanhänger Vip-Shuttle mit Motorradtransportanhänger

Motorradverladung Motorradverladung

Tag 1-3

Am 01.09.2018 ging es, mit unserem Vip-Shuttle und den Motorrädern auf dem Anhänger, morgens um 03:00 Uhr von Lutherstadt Eisleben nach Jezera, dem Basislager unserer Motorradtouren in Kroatien, wo wir nach 16 Stunden ankamen. Nach dem abladen der Motorräder ließen wir diesen Abend in einem der „Konobas“ in Jezera ausklingen. Am kommenden Tag starteten wir zu einer kleinen Motorradtour zu Sehenwürdigkeiten der näheren Umgebung und bereiteten am Nachmittag unsere Bikes für die Tour der kommenden Tage vor.

Die erste Etappe unserer Motorradreise bis nach Griechenland führte uns von Jezera aus, entlang der Jadranska Magistrala vorbei an den schönen Mittelalterlichen Städten Primosten, Trogir und Split nach Dubrovnik. Die Jadranska Magistrala oder auch Adria-Magistrale genannt, gehört zu den schönsten und pittoresken Küstenstraßen weltweit. Sie ist Teil der Europastraße 65 und verläuft von Slowenien durch Kroatien bis nach Montenegro. Der kroatische Teil dieser Küstenstraße direkt am adriatischen Meer beginnt in Istrien bis zur Grenze bei Dubrovnik und zählt insgesamt 840 Kilometer. 300 wunderschöne km fahren wir davon an diesem Tag bei wunderschönen Motorradwetter. Hinter jeder Kurve, welche auf dieser Strecke ausreichend vorhanden sind, gibt es etwas Neues zu entdecken und das Smaragdblaue Wasser lädt immer wieder zum Baden ein. Besonders beeindruckend auf dieser Strecke ist das Neretva Delta, soweit das Auge reicht, von kleinen Bachläufen durchzogen, unzählige Mandarinen Baume und der Straßenrand ist gesäumt von Händlern die Ihre Produckte aus dem Neretva Delta an den Mann bringen wollen. Bei unserem Freund Milo in der „Villa Klaic“ in Dubrovnik angekommen gibt es erstmal ein kühles Blondes und anschließend der erfrischende Sprung in den zur Pension gehörenden Pool. Den Abend lassen wir dann bei einem Bummel durch die Altstadt von Dubrovnik ausklingen.

Jadranska Magistrala Jadranska Magistrala

 Im Neretva Delta Im Neretva Delta

Ankunft in der Villa Klaic in Dubrovnik Ankunft in der Villa Klaic in Dubrovnik

Erfrischung im Pool in Dubrovnik Erfrischung im Pool in Dubrovnik

Tag 4

Der kommende Tag war zur freien Verfügung, man konnte den Tag in Dubrovnik verleben oder an einer kleinen Motorradtour rund um Dubrovnik teilnehmen. Da alle Teilnehmer mit mir schon mal in Dubrovnik waren (Erkundungstouren mache ich immer mit Stammkunden) entschieden sich alle für eine Motorradrundfahrt. Wir begannen mit einer Fahrt auf den Srd, von dem aus man einen wunderschönen Blick über die Altstadt von Dubrovnik hat . Der Besuch der Ausstellung, in der Ruine des Fort Imperial über die Geschichte des Jugoslawien Krieges 1991-1995 mit Fotografien, Landkarten und Waffen, gehört einfach dazu.

Im Anschluss daran drehten wir eine Runde von Kroatien nach Bosnien-Herzegowina entlang des Bilećko Lake nach Montenegro und zurück wieder durch Bosnien-Herzegowina nach Kroatien. Diese Motorradtour umfasste zwar nur 150 km aber wir brauchten dennoch den ganzen Tag. Wir wurden mit den Gepflogenheiten vor allem der montenegrischen Grenzbeamten konfrontiert und ich weiß jetzt warum man die Kroaten immer sagen hört: „Die Montenegriner haben neben dem Bett ein Stuhl stehen, damit sie sich nach dem Aufstehen, vom Schlafen erholen können“.

Wir verbrachten die meiste Zeit an den Grenzübergängen und wissen bis heute nicht warum wir ewig warten mussten, obwohl wir die einzigen waren. Fazit keine Runde wieder mit vielen Grenzübertritten.

Zurück wieder in Kroatien drehten wir noch eine Runde um die Bucht der Ombla und bewunderten die Franjo-Tuđman-Brücke von unten. Den Nachmittag verbrachten wir dann wieder am Pool und in der Altstadt von Dubrovnik

Berg Srd mit Blich über Dubrovnik Berg Srd mit Blich über Dubrovnik

Grenzübergang nach Bosnien- Herzegowina Grenzübergang nach Bosnien- Herzegowina

Franjo-Tuđman-Brücke Franjo-Tuđman-Brücke

Altstadt von Dubrovnik Altstadt von Dubrovnik

Tag 5

Nach dem Frühstück, die Bikes wieder beladen und auf geht es in Richtung Montenegro, vor uns liegen heute zwar nur knapp 250 km, das aber auf vielbefahrenen und auch teilweise schlechten, engen und kurvenreichen Straßen.

Zunächst aber erstmal noch ein Stopp am südöstlichsten Ende Kroatiens auf der Halbinsel Prevlaka am Fort Prevlaka, ein Muss bei jeder Motorradtour nach Dubrovnik. Von dort aus hat man einen fantastischen Blick in die Bucht von Kotor und das Fort Mamula (schon Montenegro) auf der gleichnamigen vorgelagerten Insel.

Fort Prevlaka Fort Prevlaka

Blick in die Bucht von Kotor Blick in die Bucht von Kotor

Fort Prevlaka Fort Prevlaka

Fort Prevlaka Fort Prevlaka

Das Abenteuer beginnt!

Nach ca. 4 km verlassen wir Kroatien und fahren nach Herceg Novi in Montenegro. Bis hierher bewegte auch ich mich noch auf bereits bekannten Boden, hinter Herceg Novi war es auch für mich Neuland und das Abenteuer konnte beginnen. Landschaftlich einmalig, die Bucht von Kotor, die wir einmal komplett umfahren haben.

Unser nächster Stopp war ein paradiesisches Restaurant (Stari Mlini) in der Bucht von Kotor eine alte Wassermühle sehr schön gelegen im Schatten der Berge direkt am Wasser und umgegeben von kleinen Bachläufen an denen sich überall die Wasserräder drehten. Eingebettet zwischen den schwarzen Bergen und der wunderschönen montenegrinischen Küste; Stari Mlini ist praktisch in den Gewässern des wilden Flusses Ljuta versunken und bietet einen Panoramablick auf diese Bucht.

Dieses Ampiente musste natürlich auch mit bezahlt werden. Dennoch hat sich dieser Besuch gelohnt und wir werden dieses Restaurant, auf Kundenwunsch, auch auf unserer nächsten Motorradtour nach Griechenland, im kommenden Jahr wieder besuchen.

Bucht von Kotor Bucht von Kotor

Eingang zum Restaurant "Stari Mlini" Eingang zum Restaurant "Stari Mlini"

Restaurant "Stari Mlini" Restaurant "Stari Mlini"

Fortsetzung folgt